Mahlzeit,

mal wieder etwas Themenfremdes, aber umso ärgerlicheres.

Wir haben zur Geburt unserer Tochter eine wirklich hübsche Decke aus dem besagten Geschäft geschenkt bekommen.
So fragte meine Frau dann dort per E-Mail an, wie diese Decke denn zu waschen sei, da kein Produktschild mit Pflegehinweisen oder Materialzusammensetzung  angenäht ist und erhielt auch schnell eine Antwort.

Direkt per Du , sehr ungewöhnlich, aber nun gut, so ist das anscheinend heute. Mag sein, dass ich langsam alt und spiessig werde…

Plötzlich, ein paar Monate später, erhält meine Frau eine E-Mail mit einer Facebook-Einladung und Werbung drin. Das heisst, dass die Inhaber des Geschäftes ohne die Einwilligung meiner Frau die Adresse schon mal weiter gegeben haben und zwar an Facebook. Meine Frau hat gar kein Facebookprofil und wird auch aus jetziger Sicht nie eines dort haben.

Nur zur Erinnerung: Wir haben bei „Von Klein An“ nie etwas gekauft und haben keinerlei Geschäftsbeziehung mit dem Laden. Niemals hat meine Frau irgendwelcher Werbung oder der Weitergabe ihrer E-Mail-Adresse zugestimmt.

Auf eine Aufforderung meiner Frau, alle vorhandenen Daten über sie zu löschen, erfolgte keinerlei Reaktion. Statt dessen heute eine Erinnerung von Facebook, dass „Von Klein An KreativeKinderaccessoires“ sie zu eben Facebook eingeladen hätte, ob sie sich da nicht mal anmelden möchten.

Der „unsubscribe“-Link in der Facebookmail ist bestimmt kaputt, denn der bewirkt genau NICHTS.

Mal sehen, ob der Laden „Von Klein An“ reagiert, ansonsten gibt es eine Beschwerde beim Verbraucherschutz.

 

Gruß, Marc & Gina

 

UPDATE 19.09.2012: Man hat reagiert und schickte eine E-Mail, die sinngemäß besagte, dass es die Sache meiner Frau wäre, die Facebookeinladung anzunehmen  oder auch nicht. Die Dame ist sich anscheinend nicht bewusst, dass sie mit der Weitergabe der E-Mailadresse meiner Frau gegen das Datenschutzgesetz und mit der Zusendung von unverlangter Werbung gegen das Persönlichkeitsrecht und gegen§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG  verstößt und zeigt kein Einsehen. Dann schreibt sie noch ganz pampig: „Ich habe ihre Kontaktdaten gelöscht und bitte sie dieses auch mit unseren zutun und würde mich freuen nie wieder etwas von ihnen zu hören!!!Mfg.“

Es wurde kein Name in der Grußformel der  E-Mail angegeben. Das zeigt doch ein höchst professionelles Verhalten und absolute Kundenorientierung.

Sollte noch eine E-Mail von dem Laden oder von Facebook als Erfüllungsgehilfen  im Postfach landen, gibt es eine Abmahnung. Punkt.