Mahlzeit,

es begab sich, dass meine Frau und ich entschieden, aufgrund des besseren Leistungsspektrums von Congstar zu TchiboMobil zu wechseln, wobei der geneigte Leser schon durch die Einleitung erkennen wird, dass dieses Ansinnen kein erfolgversprechendes war. Wir beauftragten also, nachdem wir die SIM-Karten im örtlichen Kaffee- und Mobilfunkfachhandel erstanden hatten, den „Provider“ Tchibo damit, unsere Rufnummern von Congstar in seine eigene Hoheit zu portieren.

Es ging auch, nachdem wir einmal einen Antrag nachbessern mussten (nur der Vollständigkeit halber sei dieses erwähnt), los und wir warteten gespannt auf die Portierung.

Ich erhielt auf meiner neuen SIMkarte alsbald eine SMS, dass meine alte Nummer erfolgreich portiert sei und ich mir die Einstellungen für diese Verbindung herunterladen solle. Ich tat wie mir geheißen und informierte meine Frau über die erfolgreiche Portierung, da sie mich nun wieder unter meiner alten Nummer erreichen konnte. Wir warteten so dann auf die Portierung der Nummer meiner Frau. Diese erfolgte auch wenig später auf – und jetzt gebe der Leser Obacht – auf _meine_  Simkarte mit der Folge, dass meine Rufnummer _unwiderruflich_, wie man mir nun abschließend mitteilte, verloren sei.

Abgeschaltete Nummern gingen zur BNA und von dort nach einer Haltezeit wieder an den Ursprungsprovider, in diesem Falle die Deutsche Telekom.

Dieser abschließenden Erkenntnis gingen etliche und ungezählte Telefonate mit der Tchibo Hotline, deren Mitarbeiter bis auf eine Kollegin alle sehr hilfsbereit schienen und sich wohl auch kümmerten, voraus mit Ticketerstellung bei Telefonica und warten auf deren Rückmeldung. Es half alles nix, meine alte Rufnummer ist weg.

 

Danke, Tchibo, NICHT!

So denn, Marc